Vorbildliche Geste einer Konfirmandin

Eine Spende von 100 € mit dem beiliegenden Brief erreichte uns dieser Tage. Es ist bemerkenswert, dass auch junge Menschen die Arbeit an Sterbenden zu schätzen wissen. 

Danke Mona!


Neues stationäres Hospiz

Es wurde ein Bauplatz direkt neben der Kreispflege gefunden. Hier soll das neue stationäre Hospiz mit acht Betten entstehen

 

(Auszug aus Bericht der RNZ)

Klare Linien, viel Glas, ein durchgehender Balkon in Richtung Süden: Das zweigeschossige Gebäude mit begrüntem Flachdach und großem Lichtschacht wurde vom Architekten Martin Oszter unentgeltlich entworfen. Im Obergeschoss sind acht Einzelzimmer, ein Stationszimmer, eine Küche sowie ein Gemeinschaftsraum vorgesehen. Das Erdgeschoss soll Platz für Büros, einen Raum zum Gedenken an die Verstorbenen sowie einen großen Besprechungsraum bieten. In Letzterem könnte dann auch die Ausbildung der Hospizhelfer erfolgen.

Beim Thema Finanzierung steht noch Arbeit an: Drei Millionen werden voraussichtlich für den Bau benötigt. Vor diesem Hintergrund arbeiten Frau Schreiter und ihre Vereinskameraden gerade an Businessplänen, die dann Stiftungen, Firmen und Privatpersonen gezeigt werden sollen, um Unterstützer zu gewinnen. 

Der Hospizverein solle alleiniger Gesellschafter der späteren Betreibergesellschaft werden, um bei Bedarf schnelle Entscheidungen treffen zu können.

Klinken putzen ist also angesagt. Aber Frau Schreiter ist zuversichtlich, der Bedarf nach einem Hospiz sei groß. Denn für Kranke gibt es in Sinsheim fast alle Versorgungsstationen: das Krankenhaus, die Palliativstation, die spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV). Doch wenn der Tod eines Menschen unmittelbar bevorsteht und ein Platz in einem Hospiz gebraucht wird, müssen diese Personen Sinsheim verlassen - nach Wiesloch, Bad Friedrichshall, Heidelberg oder Walldürn. 

Mitarbeiter zu finden sei eine weitere Aufgabe. Aber Arbeitsplätze im Hospiz sind bei Pflegekräften begehrt, da sie sich dort mehr Zeit für ihre Patienten nehmen können. Und eine breite Basis an Ehrenamtlichen gebe es ohnehin.

Als nächsten wichtigen Schritt nennt Frau Schreiter die Gründung eines Fördervereins. Herr Dr. Thorsten Seeker erarbeitet dafür die Satzung. Der Gründungstermin steht bereits fest. Am 4. März 2020 soll es dann so weit sein.   


Gründung des Fördervereins Kraichgau-Hospiz an der Elsenz

Am Mittwoch, den 4. März 2020 war es nun soweit, ein Förderverein wurde gegründet.

23 Personen trafen sich in den Räumen der Kanzlei Seeker/Bauer/Lutz um die Gründung des Vereins zu beschließen und anschließend die Vorstandschaft zu wählen. 

In die Vorstandschaft wurden gewählt:

Ruth Schildhauer, Hans-Günter Hogg, Birgit Nadolny-Kammer und Birgit Michel.

 

Die Priorität des Vereins wird sein, Gelder für den Bau zu des geplanten stationären Hospizes zu akquirieren.